Tipps für ein Wochenende in Berlin

So verlockend ein Berlin-Wochenende auch ist, tut jeder Besucher der Hauptstadt gut daran, sich vorab zu überlegen, welche der zahlreichen Attraktionen der Stadt ihn am meisten reizen. Da sich Berlin von einer ehemals geteilten Stadt zu einer der größten und eindrucksvollsten Metropolen in Europa entwickelt hat, reicht ein Wochenende nicht aus, um alle Sehenswürdigkeiten auszukosten. Obwohl Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor oder ein Besuch auf der Museumsinsel in jedem Reiseplan stehen, gibt es trotzdem viele individuelle Highlights, die ebenfalls auf den Besucherplan gehören.

Ein guter Tipp für jemand, der möglichst viel am einem Wochenende in Berlin erleben möchte, ist es, Orte zu meiden, an denen lange Wartezeiten zu erwarten sind. Dazu gehört zum Beispiel der Reichstag oder ein Besuch auf dem Berliner Funkturm. Wer viel und entspannt sehen möchte, sollte über eine Bootstour auf der Spree nachdenken. Diese Touren zeigen viele Sehenswürdigkeiten mit dem einzigartigen Ausblick vom Wasser aus und machen zudem mehr Spaß, als alles nur zu Fuß zu erkunden.

Brandenburger Tor in Berlin mit untergehender Sonne

Foto: © sp4764 – Fotolia.com

Neben Dauerattraktionen lohnt es sich für einen Besucher auch, sich im Internet oder bei der Stadt Berlin selbst über das aktuelle Kultur- und Veranstaltungsangebot zu informieren. Abhängig von der Jahreszeit stehen viele Veranstaltungen auf dem Kalender, die zu außergewöhnlichen Erlebnissen werden können. Es gibt auch viele zeitlich begrenzte Ausstellungen besonderer Kulturgüter, die ein Besucher sonst nicht mehr zu sehen bekommen würde. Auch in der exklusiven Clubszene der nächtlichen Stadt Berlin gibt es immer wieder Highlights und Events, die die Besucher magisch anziehen.

Wer sich also kurzfristig informiert, kann auch an derartigen Veranstaltungen teilnehmen und seine Berlin-Reise damit krönen. Manche Sehenswürdigkeiten sind im Sommer besonders attraktiv wie zum Beispiel der Besuch der ausgedehnten Parkanlagen und eine Fahrt zum Wannsee hinaus. Kulturinteressierte Besucher sollten sich auf jeden Fall einen persönlichen Besucherplan erarbeiten, um die für sie wichtigsten Veranstaltungen, Ausstellungen oder Sehenswürdigkeiten zu genießen. Für ein einfach drauflos ist das Kulturangebot in der Hauptstadt zu riesig und zudem müssen die Fahrzeiten zu den verschiedenen Veranstaltungsorten eingerechnet werden.

Blick auf Berlin

Foto: © ingaj – Fotolia.com

Für den ersten Besuch in Berlin sollte ein Sightseeing zu Anfang eingeplant werden, denn es deckt das Grundbedürfnis der Besucher nach den wichtigsten Sehenswürdigkeiten schnell ab und lässt mehr Zeit für individuelle Ziele.

  • Am einfachsten steigt ein Berlin Tourist den Bus der Linie 100, da dieser alle großen Sehenswürdigkeiten anfährt. Bequemer und kostengünstiger ist Sightseeing kaum möglich, denn Fahrgäste können zur Besichtigung kurz aussteigen und einfach in den nächsten Bus auf der Linie einsteigen und zum nächsten Berlinhighlight fahren. Das spart zudem Zeit und Nerven.
  • Wichtig ist der Prachtboulevard Unter den Linden wie die Friedrichstraße und die Weltzeituhr am Alexanderplatz. Von dort aus geht es zu Fuß schnell zu den Hackeschen Höfe, wo die als urtypisches Berlin geltenden Hinterhöfe zu finden sind. Hier gibt inzwischen viele kleine Shops und Boutiquen, die auch Souvenirs verkaufen.
  • Auch die alternativen Bezirke Berlins gehören auf die Liste der Sehenswürdigkeiten, denn hier herrscht eine rege Restaurant- und Nachtclub-Szene.
  • Wer sich vom Alexanderplatz Richtung Nikolaiviertel wendet, kann sich am historischen Berlin erfreuen. Hier befindet sich auch das Rote Rathaus und es gibt sehr viele urtypische Berliner Restaurants.
  • Besucher, die auf eine gehobene Atmosphäre wert legen oder einfach mal ein Nobelrestaurant besuchen möchten, finden rund um Savignyplatz eine große Auswahl, denn Charlottenburg gehört zu den vornehmeren Bezirken der Stadt.

Für Zugreisende bietet sich ein Besuch im Regierungsviertel an, das sehr nahe am Hauptbahnhof liegt. Dort kann auch eine Bootstour gebucht werden, da die Boote 1 bis 2 mal pro Stunde an der Moltkebrücke ablegen. Günstig für einen Wochenendbesucher ist ein Wochenendticket für den öffentlichen Nahverkehr, der in Berlin ausgezeichnet funktioniert. Mit ihnen kann ein Besucher zu einem heiteren Theaterbesuch oder in einen Nachtclub fahren.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.