Sanierung der Nordbahn benötigt weitere Kredite

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Für die Fertigstellung des Flughafens BER wird weiteres Kapital benötigt. Dieses Mal betrifft es die nördliche Startbahn des Flughafens, für deren Sanierung 40-50 Millionen Euro kalkuliert werden. Zur Finanzierung sollen Gespräche mit Banken geführt werden, es wird allerdings befürchtet, dass letztlich der Steuerzahler für den Finanzierungsbedarf als Bürge herangezogen wird.

Sanierung der Nordbahn am Flughafen Berlin Schönefeld

© potowizard – Fotolia.com

Laut Flughafenchef Hartmut Mehdorn solle die Sanierung im Winter 2014 abgeschlossen sein. Bis dahin solle der Flugverkehr ab 01.07.2014 auf die südliche Startbahn verlegt werden. Die Deutsche Flugsicherung (kurz DFS) werde die Flugrouten bis dahin entsprechend festgelegt haben.

Unterdessen entzünden sich an der erneuten Unregelmäßigkeit bezüglich des Flughafens BER hitzige politische Debatten. Über die Aussage des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Bretschneider, dass die Flughafen Gesellschaft für das Jahr 2014 liquide sei und unter Umständen einen Überschuss erwirtschaften werde, reagierte der Berliner FDP-Landesvorsitzende Gregor Beyer erstaunt, dass es ohne gültige Finanzplanung zu einer solchen Aussage gekommen sei.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Berliner Senat, Rainer Genilke, spricht der Flughafengesellschaft die Kreditwürdigkeit ab. Der Grüne Christoph Schulze bewertete die Tatsache, dass der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafengesellschaft gewählt wurde als einen „Tiefpunkt der politischen Kultur und der Aufsichtsratsvorsitzende ist der Milchmann.“

Es ist wohl vor diesem Hintergrund als Beschwichtigung zu verstehen, wenn der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Bretschneider erklärt, dass die nächste Aufsichtsratssitzung statt im April schon im März stattfinden werde und er noch im Januar einen Bericht zu den Verhandlungen mit dem Bund zu einem Nachtflugverbot vorlegen werde.

 

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