Planer der BER-Entrauchungsanlage Alfredo Di Mauro gefeuert

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Entrauchungsanlage am Flughafen BER

Eines der ungelösten Probleme auf der Dauerbaustelle des BER-Flughafens liegt noch immer in der nicht funktionstüchtigen Entrauchungsanlage. Ohne diese ist eine Eröffnung des BER Flughafens nicht möglich.

Entrauchungsanlage am Flughafen BER

© Flexmedia – Fotolia.com

Der Planer der Konstruktion Alfredo Di Mauro wurde nun von der Flughafengesellschaft entlassen und die Zusammenarbeit mit dem Fachingenieur beendet, wie der Sprecher der Flughafengesellschaft Ralf Kunkel verlauten ließ. Laut Stellungnahme der Flughafengesellschaft heißt es, er sei verantwortlich für die Planung der nicht funktionstüchtigen Anlage. Di Mauro war seit Beginn des Großprojekts als Fachplaner engagiert und in den Bauprozess eingebunden. Bereits im Jahre 2012 verhinderte der nicht funktionierende Brandschutz die groß angekündigte Eröffnung des BER. Die Anlage 14 sei „eine Fehlplanung, die niemals funktionstüchtig gewesen wäre“, sagte der neue Technik-Chef Jochen Großmann, welcher im vergangenen Jahr im Rahmen des Sprint-Beschleunigungsprogramms von Flughafen Chef Alfred Mehdorn auf die Großbaustelle geholt wurde, bereits im April.

Di Mauro hat eine andere Meinung zu diesem Thema. Wie er die Bild-Zeitung wissen ließ gibt es bisher keine Messung, welche beweisen würde, dass die Anlage nicht funktionstüchtig sei. Vielmehr sei sie ganz einfach noch nicht fertiggestellt. In der aktuellen Ausgabe des Spiegels behauptet Di Mauro, die Anlage würde funktionieren. Wiederholt habe er Vorschläge dafür gemacht, wie die Anlage optimiert, angepasst und auch verkleinert werden könne. Auf seine Ideen allerdings sei nicht weiter eingegangen worden.

Vereinfachung der „Monster-Anlage 14“

Großmann und sein Team haben sich nun vorgenommen, die Anlage 14 in kleinere Segmente zu unterteilen dadurch wesentlich zu vereinfachen, wie im aktuellen Sachstandsbericht BER zu lesen ist.  Die Entrauchungsanlage der Etagen E2 und E3 soll nun abgekoppelt und von der neuen Anlage 17 übernommen werden, ebenso wie für den Bereich Technik und Lagerräume eine gesonderten Lösung entwickelt wird. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch immer nicht abzusehen, wann der neue Flughafen eröffnet werden kann. Wie Mehdorn versicherte, werde er Ende des Jahres erneut einen Termin nennen.

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