Fluglärm-Protest vor Villa des Airport-Chefs

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Stellen Sie sich vor das in Zukunft mehrere Flugzeuge über Ihr Grundstück fliegen würden. Dass das auf Dauer gesehen sehr nerven könnte, sollte jedem dabei klar sein. Würden Sie sich aber dagegen wären? Wenn Sie noch unentschlossen sind, können Sie sich eventuell ein Beispiel an den Menschen können Sie sich eventuell ein Beispiel an den Menschen nehmen. Die genaue Rede hiervon ist vom Umbau des Flughafens Schönefeld. Die Anwohner müssen schon jetzt viel Lärm aushalten und künftig soll es sogar noch schlimmer sein. Daher versammelten sich einige zu einer Demonstration.

Demonstration, aber nicht irgendwo
Die Demonstration sollte Erfolg haben. Diese einfach in irgendeinen Stadtteil von Berlin abzuhalten hätte aber nicht das gewünschte Ziel gehabt. Das Ziel lag darin den BER-Chef Rainer Schwarz zu zeigen, dass nicht alle mit dem Bau einverstanden sind. So wurde diese direkt vor seiner Haustür unter strengen polizeilichen Aufforderungen abgehalten.

Der ohnehin schon große Druck in Sachen Finanzierung wurde auf den BER-Chef durch die Demonstranten natürlich erhöht. Ob dieser jedoch tatsächlich zum Zeitpunkt der Demonstration zuhause war, konnte allerdings nicht gesagt werden. Dazu geäußert hat sich Schwarz bis dato auch nicht.

Verärgerung und Verständnis
Auf Verärgerung und Verständnis bei den Nachbarn wurde gleichermaßen getroffen. Einige empfanden die Demonstration als „Kasperle-Theater“. Ein Nachbar meinte sogar, dass die Demonstranten den Herrn Schwarz doch einfach seine Ruhe lassen sollten. Diese Meinung vertraten aber nicht alle Nachbarn. Einige fanden die Aktion für gut und gerechtfertigt. Genau auf diese Meinung würden auch Sie treffen, egal ob Sie eine Demonstration selbst starten oder nur an einer Teilnehmen. Auch wenn der Bau des Großflughafens in Schönefeld nicht gestoppt werden sollte, haben einige Menschen mit der Demonstration bewiesen, dass sie sich wehren.


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