Flughafenbaustelle: Kontrollen decken Schwarzarbeit und Dumpinglöhne auf

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Gegen 55 Firmen auf der Baustelle des neuen BER-Airports „Willy Brandt“ wird bereits ermittelt. Doch die durchgeführten Kontrollen führten auch andere illegale Methoden zu Tage.

Nach Informationen der Tageszeitung „Tagespiegel“ wurden vor kurzem 55 Strafverfahren gegen Unternehmen in Brandenburg und im Ausland eingeleitet. Das Blatt berichtete am 01.07.2012, dass laut Bundesregierung in 17 Fällen Geldstrafen und in 10 Fällen Freiheitsstrafen ausgesprochen wurden. Im Moment laufen laut „tagesspiegel.de“ fünf Verfahren gegen beschuldigte Firmen.

Bisher sprach die Flughafengesellschaft von Einzelfällen. Der Sprecher Leif Erichsen verdeutlichte, dass alle Maßnahmen getroffen seien, um Schwarzarbeit einen Riegel vorzuschieben. Er machte jedoch klar, dass gegen kriminelle Machenschaften schwer anzukommen sei.

Doch nicht Schwarzarbeit ist ein Problem auf der Großbaustelle. Vielen ausländischen Arbeitskräften wurde der Lohn verweigert. Im Zeitraum von 2007 bis April 2012 wurden in der Summe 116 Kontrollen auf dem BER-Flughafen durchgeführt.

Als  „Musterbaustelle“ stellt sich der Airport nicht heraus, obwohl es der Bauindustrieverband immer behauptete.

 

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