BER-Volksbegehren noch nicht in trockenen Tüchern

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Derzeit findet in Brandenburg das Volksbegehren zu  den geplanten Nachtflügen am Flughafen Berlin Brandenburg statt. Nun macht sich Zeitdruck bemerkbar und es fehlen noch 10.000 Unterschriften von Gegnern.

Nachtflugverbot BER

Es wird sehr eng, ist aber machbar. Das sind die Worte von Matthias Schubert, der sich als Sprecher des „Aktionsbündnisses für ein lebenswertes Berlin-Brandenburg“ schon seit vielen Monaten für ein Nachtflugverbot am BER stark macht.  Zum Erfolg sind 80.000 Unterschriften notwendig. Am 3. Dezember ist Stichtag und noch fehlen10.000 Unterschriften von Unterstützern. 400 ehrenamtliche Helfer gehen Schubert zur Seite und sammeln im Schnitt 770 Unterschriften täglich von Brandenburgern.

Im Endstadium konzentrieren sich die Unterschriftenaktionen auf die Gemeinden Rangsdorf, Ludwigsfelde, Königs Wusterhausen und Potsdam, da sich zu Beginn des Volksbegehrens zum Nachtflugverbot am Flughafen BER dort nur wenige Bürger anschlossen. In Berlin scheiterte das Volksbegehren aufgrund von fehlenden Unterschriften. Im Oktober unterstützten nur 139.000 Berliner Bürger die Volksiniative für ein striktes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis sechs Uhr. Am Ende fehlten 34.000 Unterschriften. In Brandenburg werden dem Volksbegehren aber Steine in den Weg gelegt. Nicht wie in Berlin dürfen hier Unterschriften auf der Straße getätigt werden. Nein, die Bürger müssen das Rathaus aufsuchen und sich dort nach Vorlage des Personalausweises in Listen eintragen.

Foto: schubalu  / pixelio.de

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