BER-Probebetrieb von Mehdorn abgesagt

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Probetrieb am Flughafen Ber

Der ursprünglich von Hartmut Mehdorn bereits ab Mitte 2013 avisierte Probebetrieb des Flughafens wurde nun vollends abgesagt. Mehdorn hatte, um den Testbetrieb vorzubereiten und zu beginnen, beim Aufsichtsrat 5,5 Millionen Euro beantragt. Doch der Aufsichtsrat, unter Vorsitz von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister Berlin, stand dem Probebetrieb skeptisch gegenüber und wollte das Thema erst wieder auf die Tagesordnung setzen, wenn Mehdorn die erforderlichen Baugenehmigungen für Umbauten vorlegen könne.

Probetrieb am Flughafen Ber

© potowizard – Fotolia.com

Mehdorn: Rückzieher wegen mangelnder Unterstützung

Nun machte Mehdorn einen Rückzieher mit der Begründung, er habe für die Idee nicht genügend Unterstützung erhalten. Zudem sei die Aufsichtsratsitzung, auf der das Vorhaben genehmigt werden könne, erst im April angesetzt. Damit würde der Probebetrieb erst im Winter beginnen können, was operativ sinnlos sei. Laut Mehdorn würde durch die ablehnende Haltung des Aufsichtsrates das Gesamtprojekt erneut verzögert.

Kritik von vielen Seiten zurückgewiesen

Dies wurde vom Vorsitzenden Klaus Wowereit zurückgewiesen. Der Senatssprecher Richard Meng sagte, dass der Gesamtfahrplan für den BER nicht geändert worden sei. Martin Delius von den Piraten gab sogar offen seine Freude über das Scheitern der Idee zu, da er das Vorhaben von Anfang an absurd fand. Für Alex Vogel von den Grünen, war der Probebetrieb des BER nur einer von vielen unausgereiften und gescheiterten Vorschlägen von Hartmut Mehdorn. Für ihn sind Mehdorn und seine nicht zu Ende gedachten Idee bereits Teil des BER – Problems.

Die nächste Idee Mehdorns ist die Reservierung eines alten Terminals für Billigflieger. Der Aufsichtsrat betrachtet das bislang mit Zurückhaltung.

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