BER muss bereits vor Eröffnung erweitert werden

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Wann genau die Katastrophen um die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens (BER) endlich ein Ende nehmen, kann zum derzeitigen Zeitpunkt wahrlich niemand sagen. Was jedoch jetzt feststeht, sind weitere Probleme, die die Betreiber und die Arbeitskräfte sowohl vor ein großes zeitliches als auch vor ein finanzielles Problem stellen werden.

Wer gedacht hat, dass die Eröffnungsverschiebung und der fehlende Brandschutz für heftige Debatten sorgen werden, der wird durch die neueste Horrornachricht die Welt nicht mehr verstehen: Sowohl Peter Ramsauer, Bundesverkehrsminister von der CDU, als auch Klaus Wowereit, Berlins Regierender Bürgermeister, und Ministerpräsident Matthias Platzeck verkünden nun, dass der Airport bereits vor seiner Eröffnung dringend erweitert werden muss.

Speziell Ramsauer sieht hier einen sehr dringenden und unerlässlichen Handlungsbedarf. Seiner Meinung nach wird der Flughafen „Willy Brandt“ aufgrund der stetig steigenden Passagierentwicklung gleich von Beginn an zu stark ausgelastet sein. Derzeit prüft die Flughafengesellschaft FBB ob es möglich wäre, ein 500 Millionen Euro teures Satellitenterminal zu errichten. Wer für die Kosten aufkommen soll, ist zurzeit allerdings noch nicht geklärt. Dennoch geht die Flughafengesellschaft davon aus, dass in diesem Satellitenterminal sowohl ein Check-In-Schalter als auch ein Gepäckband installiert werden könnte. Sollte jedoch dieses Satellitenterminal noch vor der Eröffnung gebaut werden müssen, so geht spätestens dieses Fiasko in die Geschichte ein.

Obwohl die Flughafengesellschaft bis zu diesem Zeitpunkt das Gutachten von dem Flughafenexperten Dieter Faulenbach ignoriert hat ist es nun endgültig an der Zeit sich Gedanken machen zu müssen.

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