BER-Geschäftsführer Rainer Schwarz musste seinen Schreibtisch räumen

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Am 16. Januar 2013 wurde der bisherige Geschäftsführer der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg Rainer Schwarz vom Aufsichtsrat einstimmig abberufen und den Ministerpräsidenten Brandenburgs Matthias Platzeck von der SPD zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Nun geht es daran einen Nachfolger für Schwarz zu finden, das sei jedoch schwierig, sagte Platzeck und werde sicher noch einige Zeit dauern. Für die Überbrückungszeit wurde Horst Amann, der bisher für die Technik zuständig war, mit der Geschäftsführung beauftragt. Amann selbst war es, der den Eröffnungstermin, der ursprünglich auf den 27. Oktober 2013 festgesetzt war, für unmöglich erklärte. Bis ein neuer Termin bekanntgegeben werden könne, werden vermutlich noch Monate vergehen, sagte Spatzek, als wahrscheinlich wurde das Jahr 2015 genannt.

Ob gegen den abberufenen Geschäftsführer Rainer Schwarz Schadenersatzforderungen eingeleitet werden, wird erst nach einem Rechtsgutachten feststehen. Sollte es dazu kommen, wird sich das auf die Abfindung auswirken. Schadenersatzforderungen könnten gestellt werden, wenn das Gutachten feststellt, dass Schwarz falsch, fehlerhaft oder ungenügend informiert hat und der Aufsichtsrat somit keine Chance hatte einzugreifen.

Christian Görke, Vorsitzender der Linke-Fraktion erwarte sich, dass Schwarz von sich aus auf die Abfindung verzichtet und so dem Unternehmen den Schaden teilweise wieder gutmacht. Unterdessen wurde im Bundestag der Vorwurf laut, dass Verkehrsminister Peter Ramsauer bereits vor der Veröffentlichung durch Amann

Foto: Flughafen Berlin Brandenburg

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