BER Airport hat im internationalen Vergleich verloren

Dass der neue Hauptstadtflughafen erst im Oktober 2013 öffnet und die Baukosten um 1,7 Milliarden höher ausfallen als geplant, sind keine Überraschungen. Das nächste Problem kündigt sich bereits an: Der Airport BER „Willy Brandt“ wurde bereits im Vorfeld zu klein geplant.

Laut den Bauplänen ist der neue Airport für 27 Millionen Fluggäste jährlich entworfen. Doch Experten schlagen bereits Alarm: Schon zur Inbetriebnahme im Oktober 2013 wird der Flughafen an der Kapizitätsgrenz arbeiten. Schönefeld und Tegel fertigen zur Zeit schon ca. 25 Millionen Fluggäste im Jahr ab, die der neue Airport vereinen soll.

Setzen die Passagierzahlen auch weiterhin den schnellen Aufwärtstrend fort, so wird es in kurzer Zeit nicht mehr möglich sein, alle Reisenden am BER abzufertigen.

  • Vor zu wenig Platz im Terminal warnten Experten bereits 2007. Auf die Schnelle wurde vor der geplanten Eröffnung im Juni 2012 sogar eine Halle mit 20 weiteren Check-In-Schalter gebaut.
  • Der BER soll als europäischen und internationales Luftdrehkreuu dienen. Doch den nationalen vergleich hat der Airport schon verloren. Er belegt nur Platz 3 hinter Frankfurt am Main (56 Millionen Passagiere) und München (39 Millionen Fluggäste).
  • Mit den Mega-Airports der Welt kann es der BER nicht aufnehmen. Vom Flughafen Atlanta Hartsfield-Jackson fliegen jedes Jahr 90,9 Millionen Passagiere. London und Paris kommen auf über 60 Millionen Menschen. Selbst mit einer Erweiterung würde der BER niemals diese Dimensionen erreichen.
  • Die beiden Start-und Landenpisten sind für bis zu 45 Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt. Nur leider verkraftet das Flughafenterminal nicht so einen Ansturm. Eine klassische Fehlplanung!
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