Auch ohne BER wachsen Tegel und Schönefeld weiter

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Trotz der verschobenen Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg zählen die Flughäfen Tegel und Schönefeld  mehr Passagiere.

Auch ohne BER wachsen Tegel und Schönefeld weiter

In Zahlen ausgedrückt heißt das: Von Januar bis Juni verzeichneten Tegel und Schönefeld 11.871.008 landende und abfliegende Fluggäste. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 580.575 (+5,1 Prozent) Passagieren. Die Flughafengesellschaft teilte am Freitag mit, dass alleine im Juni 2.308.303 Passagiere an Berliner Flughäfen gezählt wurden.

Mit Beginn des Sommerflugplans werden ab Berlin 170 Flugziele in 50 Ländern angeflogen. Maschinen steuern jetzt unter anderem Bilbao, Birmingham, Bologna, Kaliningrad, Leeds, Marseille, Memmingen, Rijeka und Valencia an. Da die beiden Flughäfen Tegel und Schönefeld an ihren Kapazitätsgrenzen arbeiten, empfiehlt die Flughafengesellschaft frühzeitig am Airport zu erscheinen. Die Anreise erfolgt am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, Parkplätze stehen nur begrenzt zur Verfügung.

Nach Unternehmensangaben stellte Air Berlin einen Passagierrückgang aufgrund der kurzfristig abgesagten Eröffnung des BER-Flughafens fest. Etwa 3,3 Millionen Passagiere beförderte Air Berlin, Deutschlands zweitgrößte Airline, im Juni. Das sind fünf Prozent weniger als im Vergleich zum Vormonat. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Verschiebung des Eröffnungstermins forderte Air Berlin-Chef Hartmut Mehdorn Schadensersatz von den Flughafenbetreibern.

Foto: © Axel Mauruszat

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