Initiative will dritte BER-Startbahn gesetzlich verhindern

Laut Flughafenchef Mehdorn ist die dritte Landebahn für den neuen Hauptstadtflughafen eigentlich schon Geschichte. Auch für die Regierung von Brandenburg soll die dritte Startbahn kein Thema mehr sein. Trotz allem trauen viele Bürger dem Frieden nicht und wollen, dass der Verzicht auf die Startbahn per Gesetz schriftlich festgelegt wird. Aus diesem Grund hat die „Volksinitiative gegen eine dritte Startbahn am neuen Hauptstadtflughafen“ eine Unterschriftenaktion gegen die dritte Startbahn gestartet und dabei circa 29.000 Unterschriften gesammelt. Diese Unterschriften haben sie in einem großen Fass in den Landtag der Potsdamer Regierung gerollt.

Dritte Landebahn am BER

© potowizard – Fotolia.com

 

Regierung und Flughafenchef sind schon dagegen

Angeblich gäbe es Geheimpapiere, in welcher die Flughafengesellschaft den Bau weiterer Pisten plant. Dem widersprach Flughafenchef Hartmut Mehdorn und auch die rot-rote Landesregierung hat weiteren Startbahnen schon im Koalitionsvertrag strikt abgelehnt. Die Bürgerinitiative fürchtet jedoch, dass bei weiter steigenden Fluggastzahlen ein diesbezüglicher Antrag gestellt werden könnte. Aus diesem Grund wollen sie den Verzicht weiterer Startbahnen und eine Beschränkung auf 360.000 Flugbewegungen pro Jahr per Gesetz regeln.

Nicht nur Startbahn, auch Lärm ist ein Thema

Peter Kreilinger, Sprecher der Bürgerinitiative hat erklärt, dass der Flughafen ein Fass ohne Boden sei und endlich einen Boden brauche. Aus diesem Grund hätten sie die Listen an Landtagspräsidentin Britta Stark übergeben. Auch eine Deckelung der Lärmbelastung sei notwendig. Die Bürgerinitiative ist mit ihrer Initiative gegen die Ausweitung des Flugverbots gescheitert und traut aus diesem Grund keinen Versprechungen mehr. Ab 20.000 gültigen Unterschriften muss sich nun der Landtag mit dem Antrag der Initiative beschäftigen.

[Quelle RBB]

Hinterlasse ein Kommentar

Your email address will not be published.