Echtttest verschoben und Chaos im Hauptterminal

Nachdem der Berliner Flughafen, das Prestigeobjekt der Superlative, immer noch nicht umfassend eröffnet und genutzt werden kann wird mit dem Rücktritt Wowereits wieder einmal die Frage laut, ob es nicht sinnvoller wäre, einen Fachmann mit Fertigstellung zu beauftragen, statt die oberste Aufsicht einem Politiker zu überlassen.

Flughafenterminal

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Noch mehr Millionen bis zur Fertigstellung

Fertig gestellt ist der Flughafen der Bundeshauptstadt noch lange nicht. Auch wenn das Pier Nord theoretisch einen Echttest absolvieren könnte. Das Sorgenkind, der Hauptterminal des Flughafens wird weiterhin Schweiß und Geld kosten. Und so wird die langersehnte endgültige Fertigstellung des Milliardendesasters wohl doch noch einige zeit in Anspruch nehmen. Zeit, die aufgrund von vorhergehenden Fehlplanungen am Hauptterminal, dem Steuerzahler weitere Millionen kosten.

Das Millionengrab als Jobwunder?

Die Umbauten und Verbesserungen am Terminal befinden sich gegenwärtig in der Planungsphase. Es wird viel zu tun geben in der nächsten zeit, Kabelstränge müssen neu verlegt werden, das Brandschutzsystem wird umgebaut und viele andere Arbeiten sind notwendig, damit der neue Berliner Flughafen jemals seinen Betrieb aufnehmen kann. Andererseits ist das Desaster eine gute Gelegenheit für Fachkräfte unterschiedlichster Spezialisierungen auf der Großbaustelle einen Job zu finden.

Als Montagearbeiter in Berlin – auch in der Hauptstadt günstig übernachten

Berlin ist seit Jahren gerüstet auf auswärtige Arbeitskräfte, die neben anderer Baustellen auch endlich den Großflughafen zur Fertigstellung bringen sollen. Fachkräfte, Leiharbeiter und Mitarbeiter mit Werksverträgen kommen nicht nur aus Deutschland sondern zum Teil auch aus ganz Europa. An dieser Stelle sind für die Unterbringung der zahlreichen Montagearbeiter Unterkünfte gefragt, die vor Ort liegen. Das Gebiet Berlin-Brandenburg verfügt über mehr als 215.000 Gästebetten. Die Beherbergungsbranche dürfte somit zu den Gewinnern der sich endlos hinziehenden Bauarbeiten zählen. Denn immerhin werden Gästebetten nicht nur an Touristen vermietet, sondern auch an Montagearbeiter, die auf der Flughafenbaustelle angestellt sind. Besonders gefragt sind bei den Arbeitern allerdings preiswerte Unterkünfte, wie sie beispielsweise private Vermieter oder einfache Herbergen anbieten.

So vermittelt beispielsweise das Internetportal Hostelano in Berlin und europaweit besonders günstige und gut ausgestattete Unterkünfte für Handwerker und Montagearbeiter. Mit einem Bett ab 6 Euro pro Nacht, lohnt sich das Arbeiten auf einer der berühmtesten Baustellen Deutschlands. Möglich ist dies durch ein Konzept, dass Vermieter von Zimmern für Montagearbeiter direkt mit den Zimmersuchenden zusammenbringt.

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