Der Brandschutzausbau macht Fortschritte am BER

Der Brandschutzausbau macht Fortschritte am BER

Am Berliner Flughafen beginnen Techniker nach langem Warten in den nächsten Tagen mit der Verlegung von Kabeln für die Steuerungstechnik. Laut eines Sprechers des Großflughafens BER ist dies ein wichtiger Schritt im Umbau der Brandschutzanlage. Die 90 Kilometer an Kabeln, die nun von 25 Siemens Technikern verlegt werden, sollen ursprünglich eine Anlage steuern, die alle 6 Stockwerke entrauchen sollte. Nun wurde die Brandschutzanlage auf kleinere Anlagen verteilt, die nun separat die beiden Obergeschosse, Keller und Lager im Falle eines Brandes schützen sollen.

Brandschutzanlage am BER

© Tom – Fotolia.com

Ein Problem besteht weiterhin bei den Entrauchungskanälen, die insgesamt 18 Kilometer lang und teils undicht sind und dringend ausgebessert werden müssten. Die „Bild am Sonntag“ machte die Bürger erst kürzlich auf dieses Problem aufmerksam, doch auch Mehdorn befasste sich mit dem Thema und sprach diesbezüglich sogar von einem “ Pfusch am Bau“. Die gravierenden Schäden am Bau müssen über mehrere Wochen hinweg ausgebessert werden, die Kosten dafür trägt die Baufirma selbst.

Das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, dass Kosten für den Schallschutz in Höhe von 444 Millionen Euro und weitere 222 Millionen Euro für ausstehende Rechnungen nicht auf der Unternehmensbilanz verzeichnet waren, sondern eine wesentlich niedrigere Summe. Die horrenden Kosten waren nur im Kleingeruckten versteckt.

Der Sprecher des BER betonte jedoch die Korrektheit der Ausweisung der Kosten, der Jahresabschluss wurde sogar von einem Wirtschaftsprüfer bestätigt. Eine fortlaufende Erwähnung geschieht in den Jahresabschlüssen in den Anhängen. Er bestätigte außerdem der Nachrichtenagentur dpa, dass eine Aktivierung in künftigen Wirtschaftsjahren bei einer Ausgabe erfolge.

Hinterlasse ein Kommentar

Your email address will not be published.