Berliner klagen gegen Flugroute über Müggelsee

Das juristische Tauziehen nimmt kein Ende. Nach einer Klage der Berliner Anwohner beschäftigen sich erneut Richter mit den Müggelsee-Flugrouten.

Die Flugrouten des neuen Flughafens Schönefeld sorgten erneut für Aufregung.  Die Kanzlei Baumann Rechtsanwälte reichte im Auftrag von neun Bürgern aus Berlin-Friedrichshagen und dem hauptstädtischen Landesverband der Naturfreunde Deutschlands am Freitag Klage beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ein. Gegenstand der Klage ist die Routenführung am neuen Hauptstadt-Flughafen (BER). Die Klage wurde damit begründet, dass essenzielle Umweltschutzprüfungen außer Acht gelassen wurden.

Die Überflüge stellen eine Bedrohung Vogelschutzgebiete und der Berliner Frischluftversorgung dar, so Anwalt Baumann. Unterstützung erhalten die Kläger seitens des Vereins Naturfreunde Deutschland und des Bürgervereins Friedrichshagen.

Seit gut einem Jahr ist bekannt, dass eine Flugroute auch über den Müggelsee führen könnte. Das Bundesamt für Flugsicherung legte die Flugrouten bereits im Januar fest.

 

  1. Liebe Leute, regt Euch ab! Wie es aussieht, wird da eh noch lange nichts fliegen – und man fragt sich inzwischen, ob überhaupt je!

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